Könizer März-Tour: Zum schönsten Ort im Bernerland, 42km

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Kurztext

Auf den Spuren des Mundartdichters Rudolf von Tavel. 2016 jährte sich zum 150. Mal der Geburtstag des Mundartautors Rudolf von Tavel. In einer seiner Romane bezeichnete er den südwestlich von Rüeggisberg gelegenen Leuenberg als «schönsten Ort im ganzen Bernerland». Dieser wahrlich eindrückliche Aussichtspunkt ist Ziel der nachstehenden Tour. Bereits die Hinfahrt ist geprägt von atemberaubenden Ausblicken über das Gürbetal, den Thunersee und zu den Berneralpen.  

Infos

Sportart Rennvelo
Start der Tour Kehrsatz, Bahnstation / BE
Ziel der Tour Kehrsatz, Bahnstation / BE
Distanz 42 km
Höhenmeter 700 m
Höchster Punkt 940 ()
Dauer 2:30 - 3:00 Std.
Kartenmateriel Velokarte des VCS 1:60 000 «Bern-Thun-Fribourg-Emmental»
Autor
 
18.1.2018 / Istvan Jakab
 
     

Route

Kehrsatz - Hulistal - Niederhüseren - Gschneit - Hasli - Mättewil - Rüeggisberg - Oberbütschel - Gschneit - Bachmühle - Oberbalm - Mengenstorf - Herzwil - Köniz - Kehrsatz
 
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Erlebnis/Natur

Beschreibung

Der Aufstieg zu einem Aussichtspunkt aus eigener Körperkraft ist nie gratis. Dies spüren wir bereits auf den ersten anderthalb Kilometern. Gleich nach dem Bahnübergang beim Bahnhof Kehrsatz steigt die Strasse brutal an. Kleine Gänge sind gefragt, damit unsere Muskeln nicht von Beginn weg übersäuern. Nach der Abzweigung Hulistal wird die Steigung moderater. Zudem öffnet sich unser Blickfeld über das Gürbetal und zu den Alpen. Von der Abzweigung bei Niderhüseren bis zur Kreuzung Gschneit gilt es erneut zwei Rampen zu überwinden. Schon ist südlich von uns der von mächtigen Ahornbäumen gekrönte Leuenberg in Sichtweite. Vor bald 80 Jahren wurde dort zu Ehren von Rudolf von Tavel eine Gedenkstätte errichtet. Deren Besuch gibt uns Gelegenheit zu prüfen, ob die kühne Behauptung des Mundartdichters zutrifft. Vom kleinen Parkplatz führt ein kurzer Fussweg hinauf zum Hügel. Eine Infotafel erklärt die von dort aus sichtbaren Berggipfel. Die Weiterfahrt hinunter zum Weiler Hasli und der Wiederaufstig über Mättewil nach Rüeggisberg bilden erneut ein optisches High Light. Beim Kreisel am Ortseingang halten wir uns rechts, bewundern nochmals die eindrückliche Landschaftskulisse und holen auf der Abfahrt in die Talsenke bei Oberbütschel möglichst viel Schwung für die anschliessende Gegensteigung. Bald erreichen wir erneut den Kreuzungspunkt bei Gschneit. Auf den nächsten fünfeinhalb Kilometern, über Niedermuhlern und Bachmühle, können wir es so richtig sausen lassen. Vor der Scherliau haben wir uns soweit erholt, dass wir den nicht allzu anstrengenden Anstieg nach Oberbalm wagen dürfen. Die Abfahrt nach Niederscherli ist wiederum sehr erholsam und auch die kleine bewaldete Hügelkuppe vor Mengestorf zwingt uns kaum mehr aus dem Sattel. Unsere weiteren Stationen heissen Liebewil, Herzwil und Köniz. Die beiden malerischen Weiler gehören zu den schützenswerten Ortsbilder der Schweiz. Durch das idyllische, praktisch verkehrsfreie Köniztal, auf der Südseite des Gurtens, gelangen wir zurück zum Ausgangspunkt. Die vielfältigen Sinneseindrücke dieser Tour beschreibt treffend ein Jodellied von Jakob Ummel: «Grüeni Wälder, dunkli Schätte, hinde dra der Firneschnee. Wie ne Garte Fäld und Matte, säg, mys Härz, was wit no meh?». So schön kann Velofahren sein!

Idee

Willy Dietrich, Beitrag Könizer Zeitung

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